Fast alle Texte aus dem Blutgott-Metal-Universum – vor allem von Debauchery und Balgeroth – spielen in meinem eigenen Dark-Fantasy-Universum. Mehr darüber gibt es auf www.Blutgott-Universe.com.
Die Schlacht um Knochenheim ist eine düstere Fantasy-Saga – ein Märchen für Erwachsene, geboren aus Krieg, Horror und Untergang. Natürlich fließen dabei auch meine Interessen an realer Geschichte mit ein. Während meines Geschichtsstudiums lagen meine Schwerpunkte auf Kriegen und Seuchen, und genau diese Faszination prägt auch die Welt des Blutgott-Universums. Manche Elemente sind satirisch, manche spiegeln persönliche Erfahrungen und Traumata wider. Doch diese Geschichte verfolgt keine politische oder sozialkritische Agenda. Sie ist rohe Fantasy. Dunkel. Brutal. Apokalyptisch.
Die Songs des neuen Albums „Die Schlacht um Knochenheim Teil 1 – Death of the Bloodking“ erzählen vom größten Krieg und der entscheidenden Schlacht in der Geschichte des Balgeroth.
Alle Texte sind aus der Sicht der Blutgötter geschrieben. Wenn in den Songs von „ich“ oder „wir“ die Rede ist, sprechen die Legionen der Trinity of Blood Gods.
Unsere Herren sind drei monströse Kriegsgötter:
Dracul Drakorgoth – der Debauchery Blood God. Der erste der Blutgötter. Ein abscheuliches Vampir-Drachenmonster.
Setekh Drakorgaur – Herrscher der Murderbrute Minotaurs. Befreier und Schutzpatron der Tiere. Vernichter von Menschen und Zwergen.
Balgeroth – Bloodking von Knochenheim. Gott des Krieges. Apostel des Dunklen Christentums.
Das ist der Bund, dem wir angehören.
Unsere Feinde sind die satanischen Höllenhorden Luziferons, die totalitären Katholiken des Imperiums der Faschisten und die falschen Götter aus Walhalla.
Doch der Krieg beginnt schlecht. Der Titel „Death of the Bloodking“ verrät bereits, dass Balgeroth, unser Tyrann von Knochenheim fällt.
Trotzdem halten unsere Legionen stand.
Wir brennen hunderttausend Welten des Imperiums nieder.
Wir rotten ganze Reiche der Menschheit aus.
Wir legen die Hallen Walhallas in Asche.
Balgeroth – der Drachengott, der Bloodking – zieht nach Walhalla zu seinem letzten Gefecht.
Doch während unsere Kriegszüge die Galaxis verwüsten, wird Knochenheim selbst angegriffen. Eine Milliarde Zombiedämonen belagern die Hauptstadt. Der Schädelberg im Herzen der Stadt fällt.
Zeitliche Einordnung
Momentan leben wir im ersten Zeitalter der Menschen auf der Welt des Nazareners. Ab ungefähr 2050 beginnen die Dämoneninvasionen der Lilith und der Sieben Hexen. Ab 2100 spricht man vom Zeitalter der Dämonen, das auch Zeitalter der Apokalypse genannt wird. Im Zeitalter der Dämonen werden die Menschen der Erde fast ausgerottet. Es herrscht eine Zeit absoluten Chaos, in dem sich die verschieden Fraktionen der Erde gegenseitig bekriegen.
Viele meiner Debauchery und Blood God Texte handeln von dieser Zeit, z.B.:
Butcherman
Slaughterman
Butcher of Bitches
Carnager
German Warmachine
Overlord of the Black Ark
The Last Crusade
Aus der Asche der Apokalypse erhebt sich nach Tausenden Jahren ein neues Imperium der Menschheit: das Heilige Römische Reich. Über die wieder entdeckten Sternentore wird es sich mit den Menschen der anderen Welten vereinen. Dieses Reich wird sich über Hunderttausende Welten erstrecken. Das Heilige Römische Reich wird die Belange der Menschheit für weitere Jahrtausende bestimmen. Man nennt es das zweite Zeitalter der Menschen. In dieser Zeit dominieren die Menschen die Galaxis. Im Balgeroth-Krieg wird das Heilige Römische Reich im gnadenlosen Feuersturm der Blutgötter untergehen. Dies ist die Zeit der Schlacht um Knochenheim.
Reisen zwischen den Welten erfolgen über heiß umkämpfte Sternentore oder über uralte Routen durch die Meere der Dimensionen. Doch diese sind zu großen Teilen mit den Meeren der Hölle verschmolzen – gefährliche, tückische Wasser wie jene aus den Legenden von Odysseus oder den Argonauten. Jahrelange Irrfahrten sind keine Seltenheit.
Manchen Sternentore sind klar definierte Konstrukte, große Tore, mit Städten und Befestigungsanlagen, andere sind schwer auffindbare Regionen auf den Meeren der Welten. Der Übertritt von Weltmeer zu Weltmeer kann nur einen Moment, Tage, Wochen oder Jahre dauern. Je nach der Stabilität der Route oder der Genauigkeit der Karte.
Die Kampfverbände und Händler reisen meist in ganzen Flotten. Im Balgerothkrieg waren Schiffe aller Art auf den Meeren unterwegs, von Segelschiffen, Galeeren mit Rudersklaven, über gepanzerte motorisierte Schlachtschiffe, bis hin zu den Höllenschiffen der Legionen von Satanica – der Festung des Luziferon - und Knochenheim – der Festungsmetropole des Balgeroth.
Es gab nahezu keine Raumschiffe. Ganz wenige Welten der Galaxie hatten überhaupt einen technologischen Fortschritt erreicht, der die Eroberung des Weltraums erlaubte, und wenn dann befähigte es maximal zu einer jahrelangen Reise zum nächsten Planeten.
Imperien über mehrere Planeten oder Planetensystemen waren immer auf die Sternentore und die Herrschaft über die Weltmeere angewiesen, so auch das Heilige Römische Reich.
Höllenarmeen können auch andere Tore zwischen den Welten erschaffen, in erster Linie durch Rituale extremer Gewalt.
Die Blutgötter sind Vampirdrachen – monströse Kriegsgötter aus Drachenstahl, Feuer und dämonischer Macht. Ihre Legionen ziehen durch verbrannte Welten, angeführt von Kreaturen absoluter Brutalität. Fast alle Drachenhorden des Blutgott-Universums dienen einem der drei großen Blutgötter – doch jede Fraktion folgt ihrer eigenen Philosophie von Krieg, Zerstörung und Blutrausch.
Die Debauchery Blood Gods spalten sich in zwei Lager.
Demonic Blood Gods
Die erste Gruppe besteht aus Kreaturen, die vollständig von dämonischen Succubae besessen wurden. Von den einstigen Drachen blieb kaum mehr als eine lebende Hülle übrig – erfüllt von Höllenenergie und verdorben bis ins Mark. Manche dieser Blutgötter kämpfen auf der gegnerischen Seite der satanischen Legionen und dienen den Mächten der Hölle.
Hellrazors
Die zweite Fraktion sind die Hellrazors.
Alte Blutgötter. Veteranen unzähliger Kriege. Monster, die einst selbst Schuld am Untergang der Elbenreiche trugen. Die ersten Debauchery Blood Gods waren es, die den Lügen der Dämonen verfielen, Gott verrieten und die Höllenkulte des Universums begründeten.
Doch sie haben die Dämonen in ihrem Inneren verbrannt.
Jetzt kämpfen sie an der Seite des Balgeroth gegen die Hölle, die sie einst selbst entfesselt haben.
Es sind ultra-brutale Elitekrieger – wahnsinnig, gnadenlos, unaufhaltsam. Gewalt ist ihre Natur. Krieg ihre Erlösung.
Die Blood Gods des Balgeroth teilen sich in zwei große Gruppen.
Die Crusader Blood Gods sind disziplinierte Drachenkrieger – Heerführer, Strategen und Veteranen zahlloser Feldzüge. Sie gelten als gebildet und belesen, viele von ihnen folgen den Lehren des Dunklen Christentums. Sie führen die Legionen Knochenheims mit eiserner Härte und fanatischer Loyalität.
Die größere Fraktion bilden jedoch die Blutgott Warspawns.
Diese Kreaturen werden nicht geboren – sie werden erschaffen.
Gezüchtet aus biomechanischen Teilen, Dämonenessenz und Drachenstahl existieren sie nur für den Krieg. Sie kennen weder Gnade noch Zweifel.
Ihre Religion ist der Hass.
Ihr Gott der Krieg.
Die Mörderbrut-Minotauren sind die Götter der Tiere – wilde Bestien voller Zorn, Wut und unerbittlicher Gerechtigkeit. Sie sehen sich als Beschützer der Schwachen und Rächer der gequälten Kreaturen der Welten.
Ihre Vergeltung kennt keine Gnade.
Im Krieg sind sie unfassbar brutal. Sie zerreißen ihre Feinde mit animalischer Gewalt und hinterlassen nichts als Blut und Verwüstung.
Der Begriff Minotaurus umfasst dabei viele Kreaturen der Tierlegionen: Wargoats, Warpigs, Hell Hounds und andere Kriegsbestien der Mörderbrut.
Zu den bekanntesten Monstern ihrer Reihen gehören:
Narkul, the Horror of the Forest
Manatar the Butcherman
Andrakor the Slaughterman of Women and Children
Legenden des Grauens.
Albträume aus Feuer und Stahl.
Religion: Krieg, Hass und das Dunkle Christentum
Politische Ordnung: Tyrannei
In einem der zahllosen Raubzüge im Osten Edens hatten die Skrathnikar des Luziferon die Elbenmutter eines jungen Drachen vergewaltigt und ermordet. Das Drachenkind selbst wurde versklavt und in die Tiefen der Hölle verschleppt. Sein wahrer Name ging verloren, doch später sollte er sich selbst die zornige Blutbestie nennen – Balgeroth.
Balgeroth gelang die Flucht aus der Sklaverei, und aus dem gequälten Drachenjungen wurde der größte Widersacher des Luziferon. Er eroberte Knochenheim – den Zugang zur Hölle im Osten von Eden - und ließ die gewaltige Festung zu einer uneinnehmbaren Bastion aus Drachenstahl ausbauen. Die Stadt erhob sich am Ufer des Höllensees, an einer der wenigen stabilen Routen zwischen den äußeren Kreisen der Hölle und Eden. Von dort aus marschierten mit den Jahren immer mächtigere Legionen der Drakornauten in die Kriegszonen der Welten.
Balgeroth wurde zum Blutkönig von Knochenheim und galt als einer der drei mächtigsten Blutgötter. Zu Beginn des Balgerothkrieges befand er sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Zwar waren seine Legionen kleiner als die Heere des Luziferon oder des Imperiums der Menschen, doch zählten auch sie mehrere Milliarden Krieger: Höllenkrieger, Vampire, Dämonenmaschinen, disziplinierte Armeen aus Menschen und Elben sowie gewaltige Drachenschiffe. Viele seiner Anhänger bekannten sich zum Dunklen Christentum. Selbst christliche Wikinger kämpften an seiner Seite, da Balgeroth sie im Krieg gegen die Asen unterstützte.
Die gefürchtetsten seiner Streitkräfte waren jedoch die Blutgötter – Vampirdrachen mit dämonischen Kräften, lebende Kriegsmaschinen, gepanzert in schwarzem Drachenstahl. Unter der Herrschaft des Balgeroth dominierten die Legionen von Knochenheim nahezu jede Kriegszone. Den anderen Höllenheeren waren sie an Stärke, Disziplin und Grausamkeit überlegen. Solange Balgeroth über Knochenheim herrschte, galt ein Angriff auf die Festung als aussichtslos.
Doch als der Blutkönig seinen großen Feldzug gegen das Heilige Römische Reich begann und einen Teil seiner Streitkräfte gegen die Welten der Menschen führte, erkannte Luziferon die einmalige Gelegenheit. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten bot sich die Chance, die Festungsmetropole Knochenheim anzugreifen.
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Das Dunkle Christentum Die christlichen Anhänger des Balgeroth wissen, dass sie verdammt sind, sie wissen, dass sie keinen Platz im Himmel haben werden. Aber sie akzeptieren ihren Platz in der Welt. Ihre Aufgabe ist es die Kriegsmacht für den Einen Gott zu stellen und jene Taten zu vollbringen, die kein gutherziger Christ je vollbringen könnte. Sie führen die dunklen Kreuzzüge gegen die Dämonen und die Anhänger falscher Götter. In Knochenheim und anderen Orten der Hölle stehen ihre gotischen Kathedralen und Kirchen. Geweiht in Blut und geschmückt mit den Leichen der Ungläubigen. |
Religion: Krieg und Hass
Politische Ordnung: Chaos, Anarchie, Tyrannei
Usere Legione
Setekh Drakorgaur, der Rote Drache, galt als Patron der Schafe, der Rinder, der Ziegen und aller wilden Kreaturen. Er war der Erste Heerführer des Balgeroth im Krieg an Tausend Fronten – ein uraltes Wesen von gewaltiger Macht, gefürchtet gleichermaßen von Menschen, Dämonen und Göttern.
Auf der Erde jedoch gerieten seine letzten Legionen in Afrika zunehmend unter Druck. Die Armeen der totalitären Katholiken drängten seine Streitkräfte immer weiter zurück und drohten, seine Herrschaft endgültig zu brechen. Schließlich blieb Setekh nichts anderes übrig, als Balgeroth selbst um Unterstützung zu bitten.
Die Legionen des Setekh wurden von den Punisher Blood Gods angeführt – brutalen Blutgöttern der Tiere, die Menschen und Zwerge mit fanatischem Hass verachteten. Dennoch bestand der Großteil seiner Horden aus menschlichen Kannibalen, verwilderten Kriegern und wahnsinnigen Kultisten, die dem Roten Drachen in blinder Verehrung dienten.
Wo Setekhs Armeen einfielen, folgte das Chaos der Tiermenschen. Ganze Städte wurden niedergerissen, Zivilisationen zerfielen in Blut und Wahnsinn. Die Legionen errichteten gewaltige Schlachtanlagen für Menschen, monströse Orte des Grauens, in denen ihre Feinde wie Vieh gehalten wurden. Gleichzeitig befreiten sie Tiere aus den Ketten der menschlichen Herrschaft und predigten das Ende der Zivilisation.
Unsere Legionen
Religion: Cult of Gore
Politische Ordnung: Chaos
Die Legion des Dracul Drakorgoth hat sich Balgeroth angeschlossen. Die Hellrazors wollen in erster Linie die falschen Götter und Dämonen vernichten und zumindest einen Teil ihrer früherern Schandtaten wieder gut machen. Sie wissen, dass sie verloren sind, doch auch sie respektieren das Dunkle Christentum von Knochenheim. Schon früh im Krieg fallen sie direkt in die Hölle und in die Götterreiche des Olymp ein und metzeln sich durch das Götterpantheon. Ihre Zahl ist klein, und sie kämpfen meist einzeln oder als Butcherbrood angeschlossen an die Heere des Balgeroth oder an der Seite der Murderbrut-Minotauren. Jeder Blutgott der Legion führt meist noch ein Kriegsbande oder auch ein ganzes Heer aus Vampiren und Dunkelelben in die Schlacht.
Obwohl sie gegen die Hölle kämpfen, sind die Debauchers gewalttätiger, als jede andere Kreatur. Sie bauen Schmerzlager für Gefangene in denen sie die Opfer in langwierigen Prozessen auseinanderschneiden und wieder zusammennähen, bis sie von Schmerz zerfressen schließlich qualvoll zu Grunde gehen. Im Krieg gegen das Heilige Römische Reich spielen sie nur eine untergeordnete Rolle.
Religion: Totalitärer Katholizismus, Akzeptanz des Götterpantheons des Olymps und Walhallas.
Politische Ordnung: Totalitarismus, Faschismus, Theokratie
Das Heilige Römische Reich wurde von der Erde aus kontrolliert. Es war ein Zusammenspiel des Theokratischen Senats, des Germanischen Imperators und des Papstes von Rom.
Aus den Überresten der alten Festung Europa entstand im zweiten Zeitalter der Menschen das mächtigste Reich der Menschheit: das Heilige Römische Reich.
Nachdem die Menschen der Welt des Nazareners die uralten Sternentore wiederentdeckt hatten, begann die Expansion eines Imperiums, wie es das Universum seit dem Untergang der alten Elbenreiche nicht mehr gesehen hatte. Über hunderttausende Welten breitete sich die Herrschaft Roms aus. Zentrum aller Macht war die ewige Stadt selbst.
Die ideologische Grundlage des Reiches war der totalitäre Katholizismus – eine fanatische Verschmelzung mittelalterlicher christlicher Lehren mit faschistischen und völkischen Ideologien. Andere humanoide Völker wie Elben, Zwerge oder Riesen galten als minderwertig oder feindlich. Damit unterschied sich das Reich fundamental vom späteren, inklusiven Imperium Humanum kommender Jahrtausende.
Doch selbst innerhalb des Heiligen Römischen Reichs herrschte keine Einheit.
Viele Welten verehrten weiterhin die alten Götter des Olymps und Walhallas. Ihre Anhänger weigerten sich, sich vollständig der Lehre des Einen Gottes zu unterwerfen. Da Gott selbst nicht direkt in die Geschicke der Menschen eingriff, entstanden Spannungen, Aufstände und Kriege innerhalb der imperialen Herrschaft.
Die Armeen des Reiches waren gigantisch:
Millionen genetisch modifizierter Supersoldaten – die gefürchteten Todbringer.
Spartanerlegionen und Wikingerkrieger.
Kriegsgötter aus Walhalla und die Champions des Olymps.
Panzermaschinen, gigantische Schlachtschiffe und Milliarden Soldaten unterschiedlichster Technologieniveaus.
Auf manchen Welten marschierten Ritter mit Schwert und Schild in die Schlacht.
Auf anderen kämpften Todbringer in schweren Panzerkampfanzügen zwischen den Sternen.
Ein Imperium aus Stahl, Fanatismus und Krieg.
Religion: Anbetung des Pantheons
Politische Ordnung: Königreiche untergeordnet unter das Heilige Römische Reich
Die Kriegsgötter von Walhalla galten auf tausenden Welten als Schutzpatrone der Menschheit. Ihr Kriegerkult formte die brutalsten und stärksten Kämpfer des Imperiums.
Auch die Reiche der Zwischenwelten und spirituellen Ebenen standen unter ihrer Herrschaft.
Dasselbe galt für die Götter des Olymp.
Ihre Anhänger waren disziplinierte Elitekrieger, erzogen für Ehre, Krieg und Opferbereitschaft. Die mächtigsten unter ihnen nannten sich Spartaner – Krieger, die Seite an Seite mit ihren Göttern kämpften.
Trotz ihrer eigenen Kulturen und Glaubenssysteme waren die Reiche Walhallas und des Olymp eng mit dem Imperium der Menschen verbunden. Ihre Ziele überschnitten sich fast immer:
Die Vorherrschaft der Menschheit über das Universum.
Doch durch die geheime Allianz zwischen Rom und der Hölle wurden auch sie Teil von Luziferons großen Plänen – ob sie es wussten oder nicht.
Und so marschierten Götter, Dämonen und das Reich gemeinsam in den Krieg gegen Knochenheim.
Religion: Die Macht der Hölle, Anbetung des satanischen Luziferon
Politische Ordnung: Tyrannei
Luziferon war und ist der große Feind der Realität selbst.
Der Feind des Lebens.
Der Feind der Schöpfung.
Der Herr des ewigen Höllenfeuers.
Sein Ziel war nie Eroberung allein – sondern die vollständige Vernichtung der physischen Welt, um das gesamte Universum in ein Reich aus Feuer, Schmerz und Verdammnis zu verwandeln.
Bereits Jahrtausende vor der Schlacht um Knochenheim arbeitete Luziferon im Verborgenen mit den katholischen Herrschern Roms zusammen. Durch dunkle Pakte sicherte sich die Hölle Einfluss auf zahllose Welten der Menschen.
Wo die Legionen Luziferons erschienen, starben ganze Zivilisationen.
Elbenreiche verbrannten.
Zwergenfestungen fielen.
Menschenwelten wurden ausgelöscht.
Seine Dämonenhorden brachten Krieg, Seuchen und apokalyptische Verwüstung nach Eden, Ravakor und in die Länder der Dreizehn Monde. Er war verantwortlich für die großen Dämoneninvasionen der Welt des Nazareners – jene Kriege, die um 2100 nach Zeitrechnung der Welt des Nazareners schließlich das Zeitalter der Apokalypse einleiteten, die Epoche bevor das Heilige Römische Reich sich erhob.
Nur die Macht des Einen Gottes verhinderte den vollständigen Untergang der Erde.
Doch durch den geheimen Pakt mit Rom blieb der Einfluss der Hölle dauerhaft bestehen.
Die Armeen Luziferons waren endlos:
Nekromantische Kriegszombies.
Rasende Dämonenzombies.
Höllenkrieger und Verdammte.
Hexen, Kultisten und Vampirkrieger.
Infernale Vampire, Dämonenmaschinen und gigantische Kriegsflotten.
Milliarden Kreaturen der Verdammnis marschierten unter den Bannern der Hölle.
Doch selbst Luziferons Macht hatte Grenzen.
Ohne die stabile Route nach Eden war es unmöglich, seine gewaltigen Heere vollständig außerhalb der Hölle zu versorgen und in die großen Kriegszonen zu bringen.
Und genau dort lag die Bedeutung von Knochenheim.
Denn die Stadt bewachte den Zugang nach Eden.
Wer Knochenheim kontrollierte, kontrollierte den Krieg.
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Durch das riesige Anzahl an Kriegsschauplätzen war der Krieg sehr chaotisch. Einzelne Heeresgruppen, Stadtstaaten, Legionen und Königreiche wechselten die Seiten oder kämpften für sich. Es gab Wikinger, die die Balgerothi in ihrem Kampf gegen die Asen unterstützten. Es gab Anhänger des Olymp, die sich in hedonistischem Treiben und völliger Abartigkeit den Debauchers anschlossen. Menschenreiche aus Kannibalen kämpften für Setekh. Viele Welten versuchten sich aus dem Joch des Imperiums zu befreien. Sie sahen die Blutgötter als Befreier, folgten ihnen in den Legionen oder wurden als Menschen niedergemetzelt und zu Nahrung für die Kannibalenhorden verarbeitet. Auch viele Heerführer der Höllenlegionen des Luziferon versuchten sich seiner Führung zu entziehen und wechselten entweder die Seite, fochten für sich, oder die Heerscharen lösten sich in der Anarchie in unzählige auf sich gestellte Kriegergruppen der Hölle auf, die sich gegenseitig bekämpften und auslöschten. |
Kriegsgründe und Kriegsziele
Setekh befand sich seit unzähligen Jahrhunderten im Krieg mit dem Heiligen Römischen Reich sowie mit zahllosen anderen Reichen der Menschen und Zwerge. Die Galaxis war zu einem endlosen Schlachtfeld geworden, auf dem Imperien aufstiegen und wieder im Feuer vergingen. Doch schließlich begann selbst Setekhs Macht zu schwinden. Seine Armeen wurden zurückgedrängt, seine Festungen fielen, und zum ersten Mal drohte er den Krieg um die Erde zu verlieren. In seiner Verzweiflung wandte er sich an Balgeroth.
Und der Blutkönig antwortete.
Aus der schwarzen Festung Knochenheim marschierten die Drakorlegionen. Ihre Religion war der Hass, ihr Gott der Krieg. Wo sie erschienen, verdunkelte sich der Himmel unter Rauch und Asche, und ganze Welten versanken in Blut.
Balgeroths Feldzug gegen das Heilige Römische Reich war mehr als nur ein Eroberungskrieg. Es war ein Krieg zur Vernichtung der Menschheit und zur Befreiung aller Tiere aus der Knechtschaft der Zivilisation. Gleichzeitig wollte Balgeroth Luziferon seiner weltlichen Streitkräfte berauben, denn das Imperium Roms stellte auch einen Teil der Machtbasis der Hölle dar.
Doch hinter all dem lag noch ein tieferer Konflikt: ein Krieg der Glaubensrichtungen. Balgeroth betrachtete die Theokratie Roms als eine pervertierte Form des Glaubens – ein falsches Christentum, verdorben durch Machtgier, Fanatismus und die Einflüsse der Hölle. Die Lehre der Katholiken und der falschen Götter waren für ihn nichts weiter als Lügen. Das wahre Christentum war den Elben vorbehalten, aber das Dunkle Christentum von Knochenheim war das, was für die Verdammten dem wahren Glauben am nächsten kam – frei von der heuchlerischen Pracht und dem totalitären Größenwahn Roms.
Währenddessen verfolgte Luziferon sein eigenes Ziel: die vollständige Auslöschung der Schöpfung. Um Eden endgültig niederzuringen, musste er sämtliche Legionen der Hölle vereinen und unter seine Kontrolle bringen. Doch solange Knochenheim bestand und Balgeroth dort herrschte, blieb dies unmöglich.
Also schloss Luziferon einen verhängnisvollen Pakt mit Rom. Gemeinsam planten sie die Vernichtung des Balgeroth und die Eroberung von Knochenheim – ein Bündnis aus Hölle und Imperium, geschmiedet im Schatten des kommenden Weltuntergangs.
Kriegsschauplätze
Der Krieg überstreckte sich über Einhunderttausend Welten des Heiligen Römischen Reichs, über die Welt des Nazareners, über den Osten von Eden, die äußeren Kreise der Hölle, die Dreizehn Monde von Eden, die Götterreiche von Walhalla und des Olymp. Doch die größte und alles entscheidende Schlacht fand in Knochenheim statt. Jener Festungsmetropole an der Grenze der Hölle nach Eden.
Verlauf
Der Krieg zwischen Setekh und dem Imperium der Menschen wütete bereits seit Jahrtausenden. Ganze Kontinente waren verbrannt, Reiche gefallen und Welten im Blut versunken. Als die Streitkräfte des Roten Drachen schließlich zu zerbrechen drohten, erschien Balgeroth selbst auf den Schlachtfeldern der Erde. Mit mehreren Drakorlegionen überfiel er das Heilige Römische Reich und entfesselte einen Krieg, der sich bald über einhunderttausend Welten ausbreitete. Die Blutgötter trugen Feuer und Vernichtung bis an die Grenzen der Schöpfung.
Doch Luziferon schmiedete im Schatten bereits seinen größten Plan. Mithilfe seiner Schergen in Rom stellte er Balgeroth eine Falle. Durch ein uraltes Tor lockte man den Blutkönig in die Götterreiche Walhallas – eine Dimension unsterblicher Götter. Dort entbrannte eine apokalyptische Schlacht zwischen den Legionen des Balgeroth und den Mächten der Asen.
Rom entledigte sich der Götter von Walhalla, während Luziferon endlich seinen größten Widersacher beseitigen konnte. Das Heilige Römische Reich jedoch wurde in den Kämpfen vollständig verschlungen. Städte verbrannten in drakonischem Feuer, ganze Welten gingen unter, und auf unzähligen Welten wurden die Menschen nahezu ausgerottet.
Mit dem Tod des Blutkönigs war der Weg nach Knochenheim frei. Die Legionen der Blutgötter waren über tausende Kriegszonen verstreut oder in den Götterreichen von Walhalla und dem Olymp abgeschnitten. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten stand die schwarze Festungsmetropole ohne ihren Herrscher da.
Luziferon zögerte nicht. Er entfesselte den Sturm auf Knochenheim. Aus tausenden Höllentoren brachen Milliarden von Höllenzombies hervor und wälzten sich wie eine endlose Flut aus Fleisch, Eisen und Wahnsinn auf die Stadt zu. Die Mauern aus Drachenstahl erzitterten unter dem Ansturm, und selbst die gewaltigen Kriegsmaschinen der Blutgötter kamen in Bedrängnis.
In der Eröffnung der Schlacht fiel der Schädelberg – die gigantische Festung des Balgeroth im Herzen Knochenheims. Mit seinem Untergang begann die größte Schlacht aller Zeiten.
